Submenu über die Wienbibliothek
Projekte
Die Wienbibliothek arbeitet derzeit an folgenden Projekten:
Verzeichnis der künstlerischen, wissenschaftlichen und kulturpolitischen Nachlässe in Österreich
In dieser Datenbank finden Sie rund 6.000 Nachweise von Beständen (Nachlässe, Vorlässe etc.) österreichischer Persönlichkeiten in Archiven, Bibliotheken, Museen und sonstigen Einrichtungen in Österreich. In Zusammenarbeit mit über 200 Partnerinstitutionen wird das Verzeichnis unter der Regie des Literaturarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek in Verbindung mit der Wienbibliothek im Rathaus vierteljährlich aktualisiert.
Ansprechpartnerin: Marianne Da Ros
Tel.: (+43-1) 4000-84942
E-Mail: marianne.daros@wienbibliothek.at
Website: http://opac.obvsg.at/nlv
Koop-Litera. Kooperation der Österreichischen Literaturarchive
Ziel von KOOP-LITERA, einer gemeinsamen Initiative der Handschriftensammlung der Wienbibliothek im Rathaus und des Österreichischen Literaturarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek ist der Aufbau und die Koordination eines österreichischen Netzwerks zwischen Institutionen, die moderne Nachlässe und Autographen erwerben, erschließen, bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Das Vorhaben knüpft an das von 1997 bis 2001 vom Österreichischen Literaturarchiv durchgeführte Projekt „Koordination der datenunterstützten Vernetzung österreichischer Literaturarchive“ an.
Die Website von KOOP-LITERA gibt über die aktuellen Partner des Projekts Auskunft, versammelt eine kommentierte Linksammlung zu Institutionen, die Nachlässe und Autographen verwalten, und bietet die Möglichkeit, eine Mailingliste, die sich auf den angesprochenen Themenbereich konzentriert, zu subskribieren. Mit Blick auf die Archivpraxis wird auf die relevanten Institutionen, Regelwerke und Standards, Datenbanken, Ausbildungsprogramme und Publikationen hingewiesen. Verwiesen wird zudem auf fachspezifische Projekte, Datenpools, die Informationen zu modernen Handschriften enthalten, und auf Termine von Veranstaltungen.
Im Rahmen des Netzwerks werden seit 1996 jährlich die Arbeitstagungen der österreichischen Literaturarchive veranstaltet. Die 16. Arbeitstagung der österreichischen Literaturarchive fand vom 14. bis 16. April 2010 am Literaturhaus in Wien statt. Vom 11. bis 13. Mai 2011 findet erstmals das Treffen KOOP-LITERA International in Luxemburg statt (Centre National de Litterature, Mersch). Ein Treffen der österreichischen Plattform gibt es wieder im Frühjahr 2012.
Ansprechpartner: Dr. Marcel Atze
Tel.: (43-1)4000-84941
E-Mail: marcel.atze@wienbibliothek.at
Sichtungen. Archiv – Bibliothek – Literaturwissenschaft
„Sichtungen“ heißt das von der Handschriftensammlung der Wienbibliothek im Rathaus und vom Österreichischen Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek herausgegebene und alle zwei Jahre erscheinende Periodikum, das fachspezifische Fragestellungen aus den Bereichen „Archiv – Bibliothek – Literaturwissenschaft“ untersucht. In enger Kooperation mit österreichischen und internationalen Literaturarchiven sowie verwandten Institutionen werden themenorientierte Bände erstellt, die eine grundsätzliche, ebenso informative wie unterhaltsame Behandlung bislang unbearbeiteter oder vernachlässigter Forschungsfelder zum Ziel haben.
Zuletzt erschien der Band "Akten-Kundig? Literatur, Zeitgeschichte und Archiv". Hg. von Marcel Atze, Thomas Degener, Volker Kaukoreit und Michael Hansel. Wien: Praesens 2009 (= Sichtungen 10/11 [2007/08])
Im September 2011 erscheint der Band: "Spurenlesen - Lesespuren oder: Wie kommt die Handschrift ins Buch?" Hg. von Marcel Atze, Thomas Degener und Volker Kaukoreit. Wien: Praesens 2011 (= Sichtungen 12/13 [2009/10]). Er begleitet die gleichnamige Ausstellung, die derzeit in Kooperation mit dem Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek vorbereitet wird.
Ansprechpartner: Dr. Marcel Atze
Tel.: (43-1) 4000-84941
E-Mail: marcel.atze@wienbibliothek.at
Website: http://www.onb.ac.at/literaturarchiv/sichtungen-neu/index.htm
Provenienzforschung
Die Restitutionsaktivitäten der Wienbibliothek werden jedes Jahr in Form von Berichten vom Stadtrat für Kultur und Wissenschaft an den Wiener Gemeinderat übermittelt.




