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Digitale Sammlungen
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22. Mai 2012, 19.00 Uhr

Ravagiana: Hermann Leopoldi und die neuen Medien
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Eingeschränkte Öffnungszeiten

für (Musik)handschriften am 22. Mai 2012
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Objekt des Monats

Am 25. Mai 1862 starb Johann Nepomuk Nestroy in Graz.
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Über die Wienbibliothek

Die Wienbibliothek im Rathaus kann als Einrichtung der Stadt Wien auf eine lange Geschichte zurückblicken. Schon seit dem späten Mittelalter gab es eine Bibliothek der Stadt Wien, die jedoch im ausgehenden 18. Jahrhundert unter Joseph II. aufgelöst wurde. Im April 1856 beschloss der Wiener Gemeinderat die Errichtung "einer wohl eingerichteten Communal-Bibliothek". Heute zählt die Wienbibliothek zu den drei größten wissenschaftlichen Bibliotheken Wiens.

Sie beschäftigte sich mit der Erforschung und Dokumentation der Geschichte und Kultur Wiens. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfuhren die Sammlungen und Buchbestände durch den Erwerb zahlreicher Nachlässe und Vermächtnisse von Personen aus dem öffentlichen, künstlerischen und wissenschaftlichen Leben einen bedeutenden Zuwachs.

1905 wurden die Handschriften- sowie die Musiksammlung als Sondersammlungen installiert. 1923 kamen die Plakatsammlung und 1930 die Dokumentation hinzu. Die Druckschriftensammlung ist die weitaus älteste Teilsammlung, ihre Anfänge reichen bis ins 15. Jahrhundert.

Heute ist die Wienbibliothek mit drei ihrer fünf Sammlungen im Rathaus untergebracht. Die Musiksammlung und die Dokumentation befinden sich in unmittelbarer Nähe in einer von Adolf Loos gestalteten Wohnung im Haus Bartensteingasse 9. Die Benützung der Bestände beider Sammlungen ist jedoch im Rathaus.